Wurftechniken

 

Die beiden wichtigsten Wurftechniken sind die Rückhand und die Vorhand, auf die alle weiteren Würfe aufbauen. Bevor man überhaupt beginnt, mit dem Hund zu spielen, sollte man sich diese beiden Wurftechniken in "Trockenübungen" ohne Hund aneignen, um später Frustration und Verletzungen beim Hund zu vermeiden.
Eine gut geworfene Scheibe fliegt zwischen Knie- und Hüfthöhe des Werfers, und ermöglicht dem Hund, diese aus der Luft zu schnappen, ohne große Sprünge zu machen. Bei jedem Wurf kommt es auf den richtigen Griff und die korrekte Körperhaltung an, und die Rotation der Scheibe!

 

Bei der Rückhand umgreift man mit den Fingern den Rand der Scheibe. Der Mittelfinger zeigt in die Mitte der Disc, während der Zeigefinger leicht unterhalb des Randes liegt. Der Daumen bleibt auf der Oberseite der Scheibe liegen.

 

 

 

 

Für einen Vorhandwurf umgreift man nur mit Mittel-und Zeigefinger den Rand der Scheibe. Beide Finger liegen möglichst nah am Rand der Scheibe, und üben beim Abwurf Druck aus. Die Scheibe wird über den Mittelfinger abgerollt. Der Daumen bleibt auf der Oberseite der Disc liegen.

 

Tipp:

Ein besseres "Gefühl" für die Scheibe bekommt man am Anfang durch das Üben des Bodenrollers (sowohl als Rückhand, als auch als Vorhand). Dazu greift man die Scheibe für den jeweiligen Wurf wie oben beschrieben, allerdings wird der Oberkörper Richtung Boden geneigt, damit die Scheibe möglichst leicht auf dem Boden entlanggerollt werden kann. Die Scheibe muss leicht schräg gehalten werden, um die Scheibe in einer geraden Linie rollen zu lassen. Die Disc wird vom Unterarm mit der Hand nach vorn geschnellt, um eine ausreichende Rotation in die Scheibe zu bekommen.